Kunst betrachten wann und wo immer gewünscht. Die Digitalisierung macht es möglich.
Kunstsammlungen sowie kuratierte Ausstellungen online erleben – führende Museen wie das Museum of Modern Art, der Prado, das Louvre oder das Hajek – Museum in Stuttgart sind virtuell im Netz zu besuchen.

Kunstobjekte online – was bedeutet das für den Betrachter wie für den Künstler?

Bevor oder mitunter anstatt real erfahren zu werden, wird Kunst häufig im Internet betrachtet.

Die Reproduzierbarkeit eines Kunstwerks hat sich seit Walter Benjamin*) von der reinen Möglichkeit zu einem Pflichtprogramm entwickelt.
Kunst wird fotografisch wie filmisch dokumentiert und entsprechend der Möglichkeiten im Internet in Abbildung gezeigt auf Websites sowie auf Facebook, Instagram, Twitter, Snapchat, in Blogs u.a.m.
Aus der reproduzierten Arbeit wird immer mehr eine eigenständige. Es dauert nur Sekunden, und schon kann man per Mausklick einen ersten Eindruck bekommen. Wie die Arbeit im Netz zu sehen ist, wie sich dort der Künstler präsentiert, das kann mitentscheidend sein für den beruflichen Erfolg oder Misserfolg.
Wie werden in der zeitgenössischen künstlerischen Praxis bisher als “real” bezeichnete Materie und Raum einerseits sowie digitale Materie und Raum andererseits behandelt? Ist die Trennung an sich obsolet? Welche Möglichkeiten ergeben sich auch in Hinblick auf Teamwork und vernetztes Denken?
Welche Entscheidungen sind möglich in Hinsicht auf das Verhältnis von Kunst und Digitalisierung? Lat, but not least: Haben herkömmliche Ausstellungs- Modelle noch eine Zukunf? Welche Rolle spielt Verortung? Welche Regionalität? Welche Globalisierung?

share this begreift sich als Labor, in dem künstlerisch zeitgenössisch experimentiert, kooperiert und offen diskutiert wird.

Unser Wirken in der Metropoleregion Rhein-Neckar

KON.NEX ART e.V. probiert neue Formate, geht Kooperationen ein, adressiert und mobilisiert neue Zielgruppen und Mitgestalter.
KON•NEX ART e.V. ging 2015 als Initiative aus Heidelbergs Kultur- und Kreativwirtschaftszentrum #DEZERNAT16 hervor.
Ziel ist, Kulturschaffende regional, überregional, national bis international zu vernetzen, die Relevanz der Kunst innerhalb der Gesellschaft aufzuweisen und zu verdeutlichen, sowie den im #DEZERNAT16 zur Verfügung gestellten Raum dauerhaft zu bespielen, zu beleben, zu gestalten, zu nutzen und somit einen Beitrag zum kulturellen Leben in der Stadt zu leisten.

share this ist eine Koproduktion Heidelberger und Münsteraner Künstler.

Als fachlichen Berater konnten wir den renommierten Professor Klaus Merkel von der Kunstakademie Münster gewinnen.

Eine Konferenz, die in Wahrheit keine ist

Am 13.05.2017 wird im Rahmen von share this ein stARTcamp – eine interdisziplinäre Konferenz zum Diskutieren und Vernetzen – im #DEZERNAT16, Heidelberg stattfinden (http://startcamp-hd.konnex-art.org)
stARTcamps sind Veranstaltungen im klassischen Barcamp Format. Offene Konferenzen, deren Programm durch die Teilnehmer*Innen am Morgen des Barcamps gestaltet wird. Geladene Speaker gibt es nicht, jeder darf sein Thema kurz vorstellen und bekommt dann eine sog. Session von 45 Minuten. Ob das Thema die Form eines Vortrages, Mini-Workshops oder gezielter Diskussion bekommt, ist jedem Session-Geber überlassen.
Barcamps sind Orte des Austausches, da jeder von jedem lernen kann, und der Vernetzung. Die Kommunikation nach außen läuft meist über Twitter, live aus den Sessions heraus.

Weitere Infos über die (bisherigen) stARTcamps: http://www.startconference.org/dokumentation-startcamp


*) Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit (vier Fassungen 1935–1939). Erstausgabe [franz. Übers.] In: Zeitschrift für Sozialforschung. 1936)


Das Kulturamt der Stadt Heidelberg, die LBBW Stiftung sowie BASF SE haben bisher zugesagt, das Projekt zu unterstützen.